„Wo seid ihr, wenn Rettungssanitäter bespuckt werden?” – Video von Düsseldorfer DJ geht viral


Segeberg_580Düsseldorf (rd_de) – DJ Theo Fitsos ist der Kragen geplatzt. In einem Video, das er Montag (02.01.2016) auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, wehrt sich der Düsseldorfer gegen Polizei-Kritiker und lobt die Arbeit der Rettungskräfte und der Feuerwehr.

Fitsos hatte sich nach dem Kölner Polizeieinsatz zu Silvester über die Nafri-Debatte in seinen Facebook-Kommentaren aufgeregt.

Daraufhin postete er völlig verärgert ein Video, in dem er deutliche Worte fand: „Hat sich mal einer darüber Gedanken darüber gemacht, nur was die Polizei geleistet hat, in dieser Nacht. Nicht in Köln, in Düsseldorf – überhaupt, bundesweit. Reißt sich den Arsch auf um den Leuten irgendwie ein sicheres Silvester da hinzulegen, würde auch vielleicht lieber mit der Familie feiern, aber nein. Die müssen da hinhalten.“

„Rettungssanitäter kommen, um zu helfen. Die werden bespuckt, getreten, beschimpft. Aber  da – kein Kommentar. Nichts. Keiner ist da, der sagt: “Oh, die armen Sanitäter”. Nein!“, regt er sich weiter auf.

Mehr als 100.000 Mal wurde das Video bereits auf Facebook aufgerufen und über 1.200 Mal geteilt.

(05.01.2017; Symbolfoto: M. Brändli) 

 

3 Responses to “„Wo seid ihr, wenn Rettungssanitäter bespuckt werden?” – Video von Düsseldorfer DJ geht viral”

  1. Detlef Sellin on Januar 8th, 2017 12:17

    Danke, Theo, für deine Solidarität!

  2. Alexander Becht on Januar 8th, 2017 14:30

    Guten Tag liebe Redaktion,

    mit seiner von Ihnen „angepriesenen“ Video-Botschaft des Herrn T. Fitsos in Sachen „Rettungssanitäter bespucken, etc…..“ tun Sie sich sicherlich nichts Gutes.

    Alleine das Auftreten und die Wortwahl dieses „Oberschlauen“ zerstört bereits nach nur 1 Sekunde Zuhören/Zuschauen sein sicherlich ursprünglich lobenswertes Vorhaben.

    Das Auftreten und die Wortwahl sind eher nur lächerlich und abwegig zugleich. Und sie können somit auch kein erfolgreicher Beitrag werden.
    Wie oft sich brave Polizisten und mutige, selbstlose Feuerwehr-und Rettungsdienstkräfte seit geraumer Zeit schon demütigen, beledigen lassen müssen; selbst sogar tätlichen Angriffen ausgesetzt zu sein, wissen wir alle. Und – wir – hiermit meine ich jede/n einzelnen Kollegen/in der vorgenannten Dienste – erwarten von der Judikative unbürokratisches, rasches und unnachgiebige Hilfe und Unterstützung und diesbezügliche Entscheidungen bei Gerichtsverhandlungen. Auch dann, wenn es sich „nur“ um das Lösen von Radmuttern oder dem teilweise Beschädigen oder gar Zerstören von Einsatzfahrzeugen, etc. handelt. Alle diese Straftaten sind so genannte Verbrechenstatbestände , die bei exakter Würdigung auch hohe Haftstrafen (ohne ! Bewährung) abverlangen !!! ; zumal sie niicht nur einsatzerfolggefährdend, oder sogar erfolgverhindernd sind, sondern auch Straftaten gegen Leib und Leben anderer – und in unserem Fall helfender – Personen sind.

    Die „Video“-Botschaft des Herrn Fitsos dagegen wurde vermutlich nach von ihm durchzechter Nacht aufgenommen und ist nichts als unsinnige, gegenstandslose und am Thema vorbei gehende „Dummschwätzerei“.
    Ich bin recht erstaunt (und bitter enttäuscht) darüber, dass Sie als Redaktion eine solch´ lächerliche Darstellung als Unterstreichung eines brisanten und letztlich lebenswichtigen Themas „benutzen“ !
    Gruß
    Alexander Becht

  3. Jochen on Januar 8th, 2017 20:31

    Einfach nur Guuuuut !

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