Waldsassen: Ehrenamtliche sollen Wache übernehmen


Waldsassen (rd.de) – Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) droht zum 1. Januar 2016 seine Rettungswache zu verlieren. Sie soll verlegt werden. Dabei scheint Waldsassen schon heute nicht optimal versorgt zu sein.

Wie der „Oberpfälzischer Kurier“ berichtet, musste in der Vergangenheit schon mehrfach die Feuerwehr zu Einsätzen ausrücken, bei denen primär Rettungsfachkräfte oder ein Notarzt erforderlich gewesen wären. Nach der Verlegung der Rettungswache sollen dann ehrenamtliche „Helfer vor Ort“ sicherstellen, dass Hilfe schnell zur Stelle ist. Der Leiter der Rotkreuzbereitschaft erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Rettungswache in Waldsassen ab 2016 mit ehrenamtlichen Kräften besetzt würde. Allerdings brauche es ausreichend Helfer, um einen HvO-Dienst rund um die Uhr sicherzustellen.

Die Verlegung der Wache könnte zu Lücken in der Versorgung führen. Symbolfoto: Rüffer

Die Verlegung der Wache könnte zu Lücken in der Versorgung führen. Symbolfoto: Rüffer

Der Bürgermeister von Waldsassen sehe sich in seiner Befürchtung bestätigt, dass eine Verlegung der Rettungswache das Problem nur verschiebe, schreibt die Zeitung. Für ihn sei es weder eine Lösung, dass die Feuerwehr zu Rettungsdiensteinsätzen gerufen werde, noch dass Ehrenamtliche die Lücke stopfen sollen. Deshalb fordere er, auch künftig einen Rettungswagen in Waldsassen zu stationieren.

(07.12.2015)

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