Rund 2 Millionen Euro Bußgeld für Bios


Sønderborg (rd.de) – Der Regionsrat Süddänemark hat entschieden, dass Bios eine Konventionalstrafe in Höhe von 14,5 Millionen Kronen (umgerechnet zirka 2 Millionen Euro) zahlen muss. Der Grund ist, dass das Rettungsdienst-Unternehmen seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist.

Schon kurz nachdem das Unternehmen den Rettungsdienst im September 2015 übernommen hatte, wurden erste Probleme bekannt (wir berichteten). Unter anderem führten Personalengpässe zu Problemen bei der Einhaltung der Hilfsfrist. Auch die Arbeitsbedingungen sorgten für Unmut bei den Angestellten.

Bios habe die Bußgeldforderung zurückgewiesen, schreibt die „Schleswig-Holstein Zeitung“. Das Unternehmen berufe sich auf höhere Gewalt. Nicht voraussehbare Probleme, vor allem bei der Mitarbeiteranwerbung, hätten dazu geführt, dass das Unternehmen seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht gerecht werden konnte.

Im September 2015 übernahm Bios den Rettungsdienst in der Region. Das niederländische Unternehmen hatte sich zuvor in einer europaweiten Ausschreibung gegen andere Anbieter, darunter auch Falck aus Dänemark, durchgesetzt (wir berichteten).

(24.05.2016)

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