Rettungshubschrauber im Dreiländereck bleibt ungewiss


München (rd.de) – Mehrere Jahre kursiert mittlerweile die Idee eines gemeinsamen Rettungshubschraubers für das Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Österreich. Allerdings scheint die Umsetzung weiter fraglich.

Zwischen Bayern und Österreich besteht bereits eine Kooperation in der Luftrettung. Symbolfoto: ADAC Luftrettung

Zwischen Bayern und Österreich besteht bereits eine Kooperation in der Luftrettung. Symbolfoto: ADAC Luftrettung

Zwei große Probleme würden der Umsetzung des Projekts im Weg stehen, berichtet der „Bayerische Rundfunk“ auf seiner Website. Zum einen gäbe es nach wie vor sprachliche Barrieren. Zum anderen bereite die Technik Probleme. Funk- und Alarmierungssysteme seien nicht aufeinander abgestimmt.

Vor kurzem hat Sachsen die Kooperation mit Tschechien im bodengebundenen Rettungsdienst beschlossen (wir berichteten). Auch das Bayerische Innenministerium arbeite derzeit an einer Kooperationsvereinbarung, so der BR. Jedoch konzentriere sich diese ebenfalls auf den bodengebundenen Rettungsdienst.

In der Luftrettung besteht bereits seit einigen Jahren eine Kooperation zwischen Bayern und Österreich. Der Standort ist im österreichischen Suben. Im Sommer fliegen ÖAMTC-Piloten eine österreichische Maschine, im Winter dann ADAC-Piloten einen deutschen Hubschrauber. Die Rettungsfachkräfte kommen ganzjährig aus beiden Ländern.

(10.12.2015)

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