Leverkusen: Rettungsassistenten entlassen


Leverkusen (rd.de) – Die beiden Leverkusener Rettungsassistenten, denen vorgeworfen wurde, zwei Frauen in einem Rettungswagen sexuell genötigt zu haben (wir berichteten), sind aus dem Dienst entlassen worden.

e9fe1e33-35e0-45ef-abb5-f9f8465ca0f0

Zwar stellte die Staatsanwaltschaft Köln ihr Ermittlungsverfahren wegen eines fehlenden Tatnachweises ein. Wie die Stadt bekannt gab, zogen dennoch die dienstrechtlichen Verfehlungen ein Disziplinarverfahren nach sich.

Die beiden Beamten hatten ohne dienstliche Veranlassung zwei Frauen in einem Rettungswagen mitgenommen (wir berichteten). Dadurch hätten sie schuldhaft ihre Pflichten verletzt, heißt es in einer Mitteilung der Leverkusener Feuerwehr. Durch den Missbrauch des Dienstwagens als „Anmachmobil“ sei es darüber hinaus zur Schädigung des Ansehens ihres Dienstherren gekommen.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Im Rahmen des Disziplinarverfahrens baten beide Beamte um die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Dadurch erübrigte sich nach Auskunft der Stadt die disziplinarrechtliche Entfernung aus dem Dienst.

(31.05.2016)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?