Laichinger Alb: Notärzte setzen sich durch


Merklingen/Laichingen (rd.de) – Lange Zeit war unklar, wie die Notarzt-Versorgung auf der Laichinger Alb künftig organisiert werden soll. Jetzt scheint sich eine Wende im Streit zwischen den Notärzten und dem für Rettungsdienst-Fragen zuständigen Bereichsausschuss abzuzeichnen.

Die Notarzt-Versorgung auf der Laichinger Alb scheint wieder sicher. Foto: Brändli

Die Notarzt-Versorgung auf der Laichinger Alb scheint wieder sicher. Symbolfoto: Brändli

Der Bereichsausschuss habe in seiner letzten Sitzung beschlossen, die vollständige Verlegung des Notarztstandortes von Merklingen nach Laichingen zurückzustellen, berichtet die „Südwest Presse“. Somit bleibt es bei dem bisherigen Verfahren. Dabei holt ein Fahrer des ASB den diensthabenden Notarzt in dessen Praxis oder von zuhause ab.

Im September 2015 wurde bekannt, dass die für die Notfallversorgung auf der Laichinger Alb zuständigen Mediziner geschlossen zum Jahresende 2015 gekündigt hatten. Der Grund waren Pläne des Bereichsausschusses, einen dauerhaften Notarzt-Standort in Laichingen einzurichten. Die Folge wäre gewesen, dass Mediziner aus Merklingen im Schichtdienst in Laichingen hätten anwesend sein müssen (wir berichteten).

Problematisch bleibt die unklare Rechtslage. Nach den Kündigungen gäbe es keine neuen Verträge, schreibt die Zeitung. Eine Arbeitsgruppe solle nun schnell umsetzbare Lösungen vorlegen, damit die Notarzt-Versorgung auch über den Jahreswechsel hinaus sichergestellt werden kann.

(10.12.2015)

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