Kreis Oldenburg: Betrugsvorwürfe gegen das DRK


Oldenburg (rd.de) – Der Kreisverband Oldenburg-Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) muss sich mit Betrugsvorwürfen auseinandersetzen. Anscheinend hat der Kreisverband im Abrechnungszeitraum 2013/14 für den von ihm betriebenen Rettungsdienst verschiedene Leistungen mit dem Landkreis falsch abgerechnet. Die Unregelmäßigkeiten fielen dem Kreis schon vor einigen Monaten auf.

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Wie die „Osnabrücker Zeitung“ schreibt, könnte dem Kreis Oldenburg dadurch ein finanzieller Schaden entstanden sein. Details, um welche Leistungen es genau gehe und wie hoch der entstandene Schaden sein könne, gaben die Beteiligten mit Verweis auf ein mögliches Verfahren nicht heraus.

Allerdings wurde nach Angaben der Zeitung bereits Ende 2015 der langjährige Geschäftsführer des Kreisverbandes entlassen und ein Interimsgeschäftsführer eingesetzt. Dieser sprach gegenüber der Zeitung davon, dass eine transparente Aufklärung notwendig sei. Der Verband habe einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer eingesetzt.

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Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des DRK-Verbandes sei es darüber hinaus nicht zur Entlastung des Vorstandes gekommen. Dies solle nach der Aufklärung in einer gesonderten Versammlung erfolgen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg prüfe, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

(25.05.2016)

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