Alb-Donau-Kreis: Bereichsausschuss setzt auf bisherige Notärzte


Laichingen (rd.de) – Der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Alb-Donau-Kreis setzt weiterhin auf die vor Ort ansässigen Mediziner, um die Notarztversorgung sicherzustellen.

Neustrukturierung des Rettungsdienstes sorgt für Unmut. Symbolfoto: Rüffer

Neustrukturierung des Rettungsdienstes sorgt für Unmut. Symbolfoto: Markus Brändli

Am Freitag (13.11.2015) habe der Bereichsausschuss nach Informationen der “Südwest Presse” zuletzt getagt. Die Teilnehmer diskutierten in der Sitzung die Kündigung von sieben Medizinern, die bisher als Notärzte zur Verfügung standen. Nachdem bekannt geworden war, dass die Notarztversorgung in der Region neu strukturiert werden sollte, hatten die Ärzte die Zusammenarbeit zum Jahresende 2015 gekündigt (wir berichteten).

Wie die Zeitung schreibt, halte der Ausschuss an seinen Plänen zur Umstrukturierung fest. Ein von dem Ausschuss in Auftrag gegebenes Gutachten sehe die feste Stationierung des Notarztfahrzeugs in Laichingen vor. Bergründet werde dies mit der Verbesserung der Hilfsfristen. Für die in der Region ansässigen Mediziner sei damit eine 24-Stunden-Wachbereitschaft verbunden. Bisher wurden sie von zu Hause oder ihren Praxen abgeholt.

Gleichzeitig habe der Vorsitzende des Ausschusses gegenüber der Zeitung deutlich gemacht, dass weiterhin ein Interesse an der Zusammenarbeit mit den vor Ort ansässigen Ärzten bestehe. Es sei vereinbart worden, nochmals das Gespräch mit den Ärzten zu suchen, um möglichst die Vorstellungen jedes einzelnen zu berücksichtigen.

(17.11.2015)

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