625.000 Euro für 74 Tablets


Gütersloh (rd.de) – Die Kreise Gütersloh, Lippe und Paderborn sowie die Städte Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Detmold haben 74 Tablet-PCs für den Rettungsdienst beschafft. Diese stehen kurz vor der flächendeckenden Einführung. Damit sollen künftig die Patientendaten digital erfasst werden.

Mehrer Kreise investieren in die Digitalisierung des Rettungsdienstes. Foto: Markus Brändli

Mehrer Kreise investieren in die Digitalisierung des Rettungsdienstes. Symbolfoto: Markus Brändli

Die Verantwortlichen hoffen, auf diesem Wege die Versorgung von Notfallpatienten weiter zu verbessern, berichtet das Stadtmagazin „Gütsel“. Die von den Rettungs-Teams eingesetzten medizinischen Messgeräte sollen ihre Daten direkt in das digitale Protokoll übertragen. Ebenso sei die Übermittlung der Daten an Krankenhäuser möglich, schreibt das Magazin auf seiner Website.

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Die Kosten für die 74 Geräte inklusive Software und Zubehör sollen sich auf 625.000 Euro belaufen. Die gemeinsame Anschaffung habe auch den Vorteil, dass die Rettungsfachkräfte aus den verschiedenen Kreisen bei Großschadenslagen effektiver zusammenarbeiten könnten.

(25.11.2015)

One Response to “625.000 Euro für 74 Tablets”

  1. Maetsches on November 25th, 2015 21:39

    Wir haben diese Teile schon eine ganze Weile Bayernweit. Es gibt auch Nachteile. Anfangs auffallend ist, das sie sehr schwer sind. Die Verbindung zwischen Gerät und z.B. EKG, zur Übertragung der gemessenen Werte direkt in das Einsatzprotokoll ist nicht immer stabil. Am häufigsten kommt es vor, das die Verbindung mit dem in den Fahrzeugen verbauten Druckern nicht funktioniert. Auch hieraus ergibt sich ein weiteres Problem: Der Geräteneustart dauert einfach viel zu lange.We geht man vor, wenn man zu einem Patienten in die Wohnung kommt? Nimmt man ein altes papiereneres Protokoll mit, oder trägt man zusätzlich, zur Ausrüstung auch noch das schwere Gerät mit in die Wohnung? Wenn ein Patient letzten Endes einen Transport verweigert, muss die Verweigerung im Fahrzeug ausgedruckt und zum Unterschreiben wieder zum Patient in die Wohnung gebracht werden. Ihr werdet es dann selbst sehen. Aber auch im Rettungsdienst hat die Bürokratie ja schon längst einen stabilen Platz eingenommen. Aus Nürnberg – Maetsches.

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