Polizei defibrilliert Pkw-Fahrer


Bremen (pol) – Polizeibeamte und Passanten haben am Donnerstag (11.12.2014) in Bremen einen 42-jährigen Autofahrer erfolgreich reanimiert.

Wie die Polizei mitteilte, war der 42-Jährige mit seinem Van in der Innenstadt unterwegs, als der Mann kollabierte und vor einer Ampel gegen ein Lkw-Gespann prallte. Der Lastwagenfahrer und eine Autofahrerin zogen den Bewusstlosen aus dessen Wagen und führten Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.

Die Besatzung eines vorbeifahrenden Streifenwagens wurde auf den Unfall aufmerksam und erkannte den Ernst der Situation. Da alle Streifenwagen der Bremer Polizei mit automatisierten externen Defibrillatoren ausgerüstet sind, konnten die Polizisten umgehend den 42-Jährigen defibrillieren.

Notarzt und Rettungsdienst setzten die Versorgung des Patienten fort und brachten ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

(12.12.2014)

6 Responses to “Polizei defibrilliert Pkw-Fahrer”

  1. Benny on Dezember 12th, 2014 16:36

    Respekt! Alle Fahrzeuge mit AED´s. Finde ich gut.

  2. Frank on Dezember 12th, 2014 22:31

    Dieser Fall zeigt wieder, dass die Rettungskette perfekt sein kann!!, wenn denn die Polizei von solchen Fällen im öffentlichen Straßenverkehr rechtzeitig !!!!!!!! Kenntnis erhält. Hier war die Besatzung “ Gott sei Dank“ offenbar zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Ersthelfer und Polizisten haben grandios reagiert. Die Polizei in Bremen ist leider nicht auf allen !!! Fahrzeugen mit Laiendefibrillatoren ausgerüstet. Jedoch nahezu auf allen Fahrzeugen des Einsatzstreifendienstes . Es sind somit aber doch etwa über 20 Geräte vom Typ LP 500 nahezu 24 Stunden verfügbar. Wir wollen hoffen, dass der Patient ein gutes Outcome hat.

  3. Marc Oliver Härter via Facebook on Dezember 14th, 2014 10:25

    Warum kann so ein AED nicht Bundesweit als Stansardausrüstung auf jedem Streifenwagen sein ???

  4. Jörn on Dezember 15th, 2014 08:53

    @all: Wiederum ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gut die Rettungskette funktionieren kann – von den Ersthelfern (hier: Lastwagenfahrer und Autofahrerin) über die First Responder (hier: Polizeibeamte) bis zu den professionellen Rettungskräften (hier: Notarzt und Rettungsfachpersonal). Denn ohne deren rasches Eingreifen und Handeln hätte man im nahegelegenen Krankenhaus nichts mehr für den 42-Jährigen tun können!

    Chapeau!

  5. Freidenker on Dezember 15th, 2014 16:11

    Gute Sache ! Müssen diie Polizisten o.a Personen eigentlich auch gefahrlaufen wegen Ergreifens ärztlicher Massnahmen „belangt“ zu werden?? Der Rettungsassistent als Fachkraft seines Genres tut dies leider je noch Region…

  6. Frank on Januar 7th, 2015 10:44

    ….was man anfängt, bringt man auch zu Ende!:-)

    Aus gesicherter Quelle war zu erfahren, dass der o. g. Patient bereits das Weihnachtsfest 2014 wieder bei seiner Familie feiern durfte.

    Der Kommissar „Zufall“ !!!!!!!!!! hat gezeigt, dass es funktioniert!

    ….fatal nur, dass es weit mehr Überlebende geben könnte!

    Bitte machen Sie alle Werbung dafür!

    Kampf dem Herztod und beste Grüße aus dem kleinsten Bundesland!

    Danke!

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