Mettmann: Verlegungsfahrten bereiten Probleme


Mettmann (rd.de) – Dem Kreis Mettmann wachsen die Verlegungsfahrten über den Kopf. Immer häufiger müssen Patienten in Begleitung eines Notarztes von einer Klinik in eine andere verlegt werden. Folge: Sowohl der RTW als auch der Notarzt fehlen für Primäreinsätze.

Mittlerweile sollen Verlegungstransporte im Durchschnitt einmal am Tag vorkommen, zitiert die „Rheinische Post“ den ärztlichen Leiter Rettungsdienst im Kreis Mettmann, Dr. Arne Köster. Das Problem sei, dass solche Einsätze seinerzeit bei der Bedarfsplanung der Rettungsmittel nicht berücksichtigt worden seien. Die Disponenten in der Leitstelle müssen sich heute daher immer wieder Lösungen einfallen lassen, um Engpässe auszugleichen.

Jetzt werden verschiedene Lösungen diskutiert. Unter anderem wird überlegt, nicht mehr jede Verlegungsfahrt von einem Notarzt begleiten zu lassen. Auch die Vorhaltung von Notärzten, die nur für derartige Einsätze zur Verfügung stehen, und eine Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss könnten Optionen sein.

Hier können Sie den Beitrag der „Rheinischen Post“ lesen.

(23.01.2015)

One Response to “Mettmann: Verlegungsfahrten bereiten Probleme”

  1. Olaf on Januar 23rd, 2015 10:48

    Kann auch daran liegen , wenn RTWs die falsche Klinik anfahren, wo man sich denken kann , dass der Pat. verlegt wird.
    Ist für viele Besatzungen aber der einfachste Weg um wahrscheinlich wieder schnell auf die Couch zu kommen

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