LAR fliegt Patientin nach Hai-Attacke


Luxemburg (rd_de) – Das luxemburgische Luftrettungsunternehmen „Luxembourg Air Rescue“ (LAR) hat vor wenigen Tagen eine schwer verletzte Britin von Ascension nach London transportiert. Der über 7.000 Kilometer weite Ambulanzflug wurde erforderlich, nachdem die Frau beim Schwimmen von einem Hai angegriffen worden war.

Der Hai fügte der Frau Verletzungen an einem Bein zu. Da die medizinische Infrastruktur auf der britischen Atlantikinsel begrenzt ist, musste die Patientin umgehend nach London in eine Klinik geflogen werden. „Luxembourg Air Rescue“ erhielt den Auftrag, den Transport durchzuführen.

In der LAR-Alarmzentrale bereitete man unverzüglich die Rückholung der Patientin vor. So plante die Mitarbeiter unter anderem die Flugroute und holten die Überflug- sowie Landgenehmigungen für Tankzwischenstopps ein. Denn von Luxemburg bis zur 7.080 km entfernten kleinen tropischen Insel im Südatlantik waren zwei Tankzwischenlandungen notwendig: einmal in Agadir und anschließend nochmals in der liberischen Hauptstadt Monrovia.

Für den Rückflug von Ascension nach London musste ebenfalls zweimal zwischengelandet werden: in der guineischen Hauptstadt Conakry und erneut in Agadir.

Mittwoch (26.04.2017) wurde die Patientin von einem LAR-Notarzt und einem LAR-Intensivkrankenpfleger im Krankenhaus auf Ascension abgeholt. Anschließend erfolgte mit einem medizinisch voll ausgestatteten LearJet der „Luxembourg Air Rescue“ der Flug nach London. Unterwegs versorgten die Rettungskräfte die Britin und betreuten sie bis zu ihrer Ankunft im Zielkrankenhaus.

(28.04.2017; Foto: LAR)

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