Lärmbelästigung: Anwohner fühlen sich durch RTH gestört


Neusäß (rd.de) – Die Anwohner rund um das Klinikum Augsburg fühlen sich durch den Lärm des Rettungshubschraubers „Christoph 40“ gestört. Bevor dieser im Januar 2014 seinen Dienst aufgenommen hat (wir berichteten), sind die Bürger an den Planungen des Start- und Landeplatzes beteiligt worden. Die Anwohner meinen jetzt, damalige Abmachungen würden nicht eingehalten.

Christoph 40. Foto: ADAC Luftrettung

Christoph 40. Foto: ADAC LuftrettungFlug

Unter anderem zeigten sich die Bürger besorgt, dass der Landeplatz doch nicht hoch genug liegen würde, so die „Stadt Zeitung online“. Der Start- und Landeplatz von „Christoph 40“ liegt in rund 58 Meter Höhe. Des Weiteren seien die Bürger mit der Einhaltung der abgesprochenen Einflugschneisen unzufrieden und stellten eine Zunahme der Rettungsflüge fest.

Der erste Bürgermeister von Neusäß, Richard Greiner, nehme nach Angaben der Zeitung die Beschwerden der Anwohner ernst. Er stelle beispielsweise die Frage, ob auch wirklich jeder Flug notfallmedizinisch gerechtfertigt sei. Ebenso will er weitere bauliche Maßnahmen prüfen lassen, die die Lärmbelästigung reduzieren könnten.

Laut Zeitung habe die Klinikums-Leitung für Juli 2015 alle betroffenen Parteien zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

(18.06.2015)

4 Responses to “Lärmbelästigung: Anwohner fühlen sich durch RTH gestört”

  1. nightflight on Juni 18th, 2015 21:41

    …und solche quengelnden Anwohner sind dann die Ersten, die den Staatsanwalt bemühen, weil nicht nach 30 sec ein NAW bei ihnen war weil sie sich den Finger geprellt haben

  2. tangotango on Juni 19th, 2015 10:15

    Welche Abmachungen wurden konkret nicht eingehalten?

    Und die Frage, “ ob auch wirklich jeder Flug notfallmedizinisch gerechtfertigt sei“ darf/soll/muss für jedes Rettungsmittel gestellt werden.

    Vielleicht sollte man die Taktik mit dem Lärm adaptieren und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Presslufthorn durch die Gegend fahren.

  3. Olaf on Juni 19th, 2015 18:59

    @nightflight….tangotango hat recht.
    Oh wie kann man sich auch nur gegen die „Retter“ beschweren…um Gottes Willen ….
    Den genauen Sachverhalt kennen wir nicht, nun wird hier oder werden die Anwohner als diejenigen hingestellt die sich über alles aufregen…….
    Sorry mir würde es auch auf den sack gehen 10-15 Start und Landen, wo wir ja wohl genau wissen das 80% der RTH-einsätze blödsinn sind…so kann man auch über erhöte Einsatzzahlen schreiben.
    Und genau so ein Einsatz für einen geprellten Finger macht es aus….
    Gehöre ich jetzt auch zu den Bürgern die sich aufregen da binnen 30 sek. kein NAW da ist, wie kann man auch gegen unsere „Helden“ was schreiben.

  4. Janßen on Juni 24th, 2015 19:59

    ich sehe, (lese) ihr habt leicht ein anderes Problem,
    wollte nur sagen, auch wenn das wohl eine andere Baustelle ist
    Martinshorn beim Rettungswagen ohne „Gefahr im Verzug“ im Krankenhausbereich
    und „du“ wohnst dirkekt gegenüber, dummerweise auch noch mit 6 jährigem Kind,
    geht leider auch garnicht und ohne Kind, naja!
    Solche Probleme hat man in dem kleine Nest Delitzsch, also ich habe sie,
    aber auch egal, den Anruf bei der Leitstelle hätte ich mir auch sparen können, denn er hätte wohl am liebsten gesagt, das sie alles dürfen, ich Penner, soviel zu dummen Berichten die ich soeben laß, aber auch Rettungswagenfahrer haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung, nur schade, das ihnen dann immer noch nichts besseres einfällt, wenn sie dann Feierabend haben, drauf gepullert, würde mein Sohn wahrscheinlich sagen, euch noch viel Spaß
    und was wollten uns die Jungs von der Royal-Air -Force nochmal sagen?

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