Keine Vorteile durch Leitstellen-Fusion


Korbach (rd.de) – Hessens Sozialminister Stefan Grüttner hatte Anfang Oktober letzten Jahres die Fusion von Leitstellen gefordert. Dies würde aber nicht zuletzt am „Egoismus der Kommunen“ scheitern, sagte er damals im Landtag (wir berichteten). Jetzt stellte der Landkreis Waldeck-Frankenberg für sich fest, dass eine solche Fusion keine Vorteile brächte.

Aufgrund einer Anfrage aus Reihen der SPD-Fraktion teilte der nordhessische Landkreis mit, dass eine Zusammenlegung von Leitstellen keine Vorteile für Waldeck-Frankenberg hätte. Bei Großschadenslagen sei die „räumliche Nähe zur zentralen Leitstelle aus organisatorischen Gründen von Vorteil“, zitiert die „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) und für die Bürger sei eine schlechtere Erreichbarkeit wahrscheinlich. Außerdem würde schon heute mit benachbarten Leitstellen zusammengearbeitet. Eine Umsetzung des Vorschlags von Minister Grüttner würde insofern die Zerschlagung eines wirtschaftlichen, effizienten und bewährten Systems bedeuten.

Lesen Sie hier den Beitrag der HNA.

(07.01.2015)

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