Göppingen: Stärkung der Leitstelle verbessert die Notfallversorgung


Göppingen (rd.de) – Die Integrierte Leitstelle in Göppingen wird personell verstärkt. Dadurch soll sie künftig noch besser für die steigende Zahl der Notrufe gewappnet sein. Ein weiterer Einsatzleitplatz wird geschaffen. Ebenso wird die Systemadministration durch weitere Stellenanteile ausgebaut. Ebenso werden ab Juli die Anrufe an den ärztlichen Bereitschaftsdienst durch die Leitstelle angenommen und dafür Personal eingestellt.

Symbolbild Leitstelle. Foto: Patzeld

Symbolbild Leitstelle. Foto: Patzelt

Durch die steigende Zahl der Notrufe, seien die Mitarbeiter der Leitstelle deutlich mehr belastet, berichtet die „Neue Württembergische Zeitung„. Nach Verhandlungen hätten sich die Betreiber der Leitstelle, Kreis und Stadt Göppingen sowie DRK, mit den Kostenträgern auf den personellen Ausbau einigen können.

Durch die Zusammenlegung der Notrufe und der Anrufe an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in der Leitstelle erhoffen sich die Verantwortlichen eine weitere Verbesserung in der Notfallversorgung, heißt es in der Zeitung. So sollen beispielsweise die Disponenten anhand einer definierten Abfrage beurteilen, ob bei einem Anruf des ärztlichen Bereitschaftsdienstes nicht doch ein Notarzt alarmiert werden müsse.

(25.06.2015)

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