DRF: Rendsburger trainieren mit Nachtsichtbrillen


Rendsburg (DRF) – Die Besatzungen von „Christoph 42“ der DRF Luftrettung in Rendsburg (Landkreis Rendsburg-Eckernförde) führen seit Montag (30.01.2017) praktische Übungen mit Nachtsichtbrillen durch.

„Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten des Nachtflugs für das Land Schleswig-Holstein auszubauen und nächtliche Rettungseinsätze noch sicherer zu machen“, erklärte Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Das Training mit Nachtsichtbrillen sei laut DRF der nächste Schritt beim Nachtflug. Bereits seit November 2016 kommt in der Luftrettungsstation Rendsburg mit „Christoph 42“ ein Rettungshubschrauber vom Typ EC 145 zum Einsatz, in dem solche Brillen eingesetzt werden können.

Pilot mit Nachtsichtbrille_DRF Luftrettung_600

Nachtsichtbrillen verstärken das Restlicht und ermöglichen den Piloten so eine detaillierte Erkundung. Foto: DRF Luftrettung

Vergangene Woche wurden die Piloten bereits theoretisch geschult. Seit dieser Woche findet der praktische Teil der Flugausbildung statt. Er umfasst in einem ersten Schritt die Handhabung der Nachtsichtbrille während des Fluges und fliegerische Grundmanöver.

Die zweite Stufe der praktischen Ausbildung erfolgt unter Einsatzbedingungen. Dabei fliegen die Piloten Krankenhauslandeplätze und vorbereitete Landeplätze im Gelände unter Aufsicht eines erfahrenen Fluglehrers an.

Nachtsichtbrillen verstärken das Restlicht und ermöglichen den Piloten so eine detaillierte Erkundung des Landeplatzes und möglicher Hindernisse.

(31.01.2017; Foto: DRF Luftrettung)

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