DRF Luftrettung reduziert Ambulanzflugdienst


Filderstadt (rd.de) – Neben der Notfallrettung und dem Transport von Intensivpatienten mit Rettungshubschraubern war der Ambulanzflug stets eine wichtige Säule für die DRF Luftrettung. Jetzt fährt die Organisation ihr Engagement auf diesem Gebiet zurück.

Die „Stuttgarter Nachrichten“ hatten am Montag (01.12.2014) berichtet, dass die DRF Luftrettung eines ihrer Ambulanzflugzeuge verkauft und 9 von 15 Piloten gekündigt hätte. Grund für diese Maßnahmen sei ein nicht mehr wirtschaftlicher Betrieb.

Neben internationalen Patiententransporten mit Lear-Jets, die im Auftrag von Versicherungen durchgeführt wurden, stehen die Jets auch für den Transport der rund 500.000 Fördermitglieder zur Verfügung. Letzteres werde beibehalten, so die „Stuttgarter Nachrichten“. Auch das Organisationsteam und die Ärzte sollten personell nicht reduziert werden.

„Im Bereich der Auslandsrückholung kooperiert die DRF Luftrettung mit der Luxembourg Air Ambulance (LAA) unter dem Namen European Air Ambulance (EAA). Gemeinsam setzen wir Ambulanzflugzeuge zur weltweiten Rückholung von Patienten ein. Die mit erfahrenen Piloten und medizinischen Teams besetzten Learjets der DRF Luftrettung starten vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zu ihren jährlich etwa 800 Einsätzen in rund 100 Ländern“, schreibt die DRF Luftrettung auf ihrer Webseite.

(04.12.2014; Foto: DRF Luftrettung)

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