Sofortmaßnahmen sollen RTH-Station in Köln retten


Köln (rd.de) – Die Luftrettungsstation auf dem Kölner Kalkberg soll erhalten bleiben. Mit einer Dinglichkeitsentscheidung hat die Stadt am Donnerstag (10.12.2015) Baumaßnahmen eingeleitet. Dadurch sollen weitere Schäden an der Luftrettungsstation vermieden werden.

Die Luftrettungsstation auf dem Kalkberg soll erhalten bleiben. Symbolfoto: ADAC Luftrettung

Die Luftrettungsstation auf dem Kalkberg soll erhalten bleiben. Symbolfoto: ADAC Luftrettung

Durch Absetzbewegungen des Erdreichs sind Schäden an der noch nicht fertiggestellten Luftrettungsstation sichtbar geworden (wir berichteten). Daraufhin ließ die Stadt erneut Bohrungen in den Baugrund durchführen und gab Gutachten in Auftrag.

Die Gutachter kamen zu dem Schluss, dass eine Abtragung der gesamten aufgeschütteten Bergkuppe hinter dem künftigen Hangar notwendig ist. Das geschätzte Gewicht des Erdreichs beträgt 15.000 Tonnen. Darüber hinaus soll die Böschung rund um den Kalkberg verstärkt werden. Die Hoffnung ist, dass so das Setzungsverhalten gestoppt werden kann.

Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Februar 2016 dauern. Die Kosten für die Maßnahmen betragen zirka 1,3 Millionen Euro.

(11.12.2015)

3 Responses to “Sofortmaßnahmen sollen RTH-Station in Köln retten”

  1. W.Nowak on Dezember 11th, 2015 13:47

    Der entscheidende Satz in dem Artikel: „Die H O F F N U N G ist, dass so das Setzungsverhalten gestoppt werden kann.“ Das ist mal wieder typisch kölsch! Wann werden endlich mal die Planer und Gutachter für derartige Verschwendungen der Steuergelder in Regress genommen? Und dann noch der Gipfel der Unverschämtheiten, die Krankenkassen an den Kosten beteiligen zu wollen. Dann werden wohl auch noch erhebliche Prozesskosten in den Teich gesetzt. Alaaf

  2. Tobias.W on Dezember 12th, 2015 08:44

    Wenn ihr irgendwann morgens früh zu der Station kommt und die Hubschrauber sind auf einmal verschwunden ist etwas schief gelaufen mit dem Bau. Aber die Stadt gibt ja nicht auf

  3. Jupp Schmitz us Kölle on Dezember 14th, 2015 09:50

    Alaaf zusammen,

    es ist zwar die 5. Jahreszeit, aber „jeck sein“, darunter hatte ich bisher immer was anderes verstanden, liebe Entscheidungsträger …

    Wir haben neen Dom, kein Stadtarchiv mehr, die Oper, die… und noch vieles mehr…. und auch die Luftrettungsstation löst sich so langsam „abtauchend“ auf…

    Jetzt kommt noch neen Berg dazu, wo man sich fragt …

    Aber Hauptsache da fahren jetzt wieder LKW’s rauf, die ja auch nicht den Berg „verdichten“. Das „Aufschüttmaterial“ (ob ohne oder mit Belastungen/ Altlasten für die Umwelt) darf auf Kosten (erstmal?) der Stadt entsorgt werden. Hier hat dann die Stadt „doppelt“ bezahlt… und der Erfolg des Abtransportes ist gar nicht sicher… -Herrlich-

    Mal schauen, wie es mit der „schiefen Plattform von Köln“ weitergeht… Wir könnten schonmal als Kölner Bürger auf der Domplatte sammeln, denn es werden nicht die letzten Millionen sein und doch ist es nur ein Versuch der Entscheider Ihren „Kopf“ zu retten… -schade, dass denen für so Entscheidungen nicht gekündigt wird… Als Rettungsdienstler wären wir schon entlassen und wahrscheinlich im Knast -siehe auch der Beitrag über den „verbeamteten RS“ (wobei ich sein Handeln ausdrücklich nicht gut heisse)-

    Wir klüngeln uns durchs Leben und bauen uns die Stadt wie sie uns gefällt, oder liebe Verantwortliche?!?

    @ Tobias W.: Die Stadt Köln hat doch Erfahrung seit dem Einsturz des Stadtarchiv und da leider schon nichts draus gelernt. Bitte sei nicht so negativ. 😉

    Es grüsst us Kölle und wünscht allen eine gute Woche

    Euer Jupp Schmitz us Kölle

    PS: Wie wird es erst wenn die Kölner Rheinbrücken saniert werden oder neu gebaut werden müssen?!? Ich mach schonmal das Rhein-Patent und biete dann nee Fähre über den Rhein an….

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