Kooperation zwischen Bayern und Tschechien rückt näher


München (rd_de) – Die länderübergreifende Rettungsdienst-Kooperation zwischen Bayern und Tschechien rückt näher. Das geht aus einer Stellungnahme des Innenministeriums hervor.

Rettungswagen im Einsatz

Kooperation zwischen Bayern und Tschechien rückt näher. Symbolfoto: fotolia/Christian Müller

Im April 2013 wurde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien in die Wege geleitet. Sachsen hat die Kooperationsvereinbarungen mit den Nachbarregionen bereits abgeschlossen (wir berichteten).

Der Entwurf zur Kooperationsvereinbarung zwischen Bayern und den Nachbarregionen Karlsbad, Pilsen und Sudböhmen scheint ebenfalls final abgestimmt zu sein. Anschließend ist der Entwurf den Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF), den Sozialversicherungsträgern sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern vorgelegt worden. Diese müssen der Vereinbarung allerdings noch zustimmen.

Da vor allem die ZRF je nach Geschäftsordnung einen Beschluss der Verbandsversammlung benötigen, will das Innenministerium die ZRF bitten, die erforderlichen Beschlüsse möglichst bald herbeizuführen. Erst danach kann der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die Verhandlungen mit den jeweiligen Regionspräsidenten abschließen. Das geplante Abkommen soll die Rettungseinsätze in der Grenzregion in einem fünf Kilometer breiten Streifen beiderseits der Grenze regeln.

(17.06.2016)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?