Frakturen bei Kindern – häufiger als vermutet


Köln (rd_de) – Kinderknochen brechen häufiger als vermutet. Statistische Auswertungen ergaben einen deutlichen Anstieg der Verletzungszahlen in den letzten Jahren.

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Frakturen bei Kindern – häufiger als vermutet. Symbolfoto: M. Brändli

Frakturen im Wachstumsalter treten häufiger auf als Distorsionen von Gelenken. Zirka die Hälfte der Verletzungen entsteht beim Spielen in der Schule oder zu Hause. Etwa 20 bis 40 Prozent werden durch Sport verursacht, 10 bis 20 Prozent durch Verkehrsunfälle. Stürze sind dabei die häufigste Ursache für Frakturen bei Kindern.

Schwerpunkte der 35. Jahrestagung (17. bis 18.06.2016) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie in Köln sind deswegen Verletzungen der Wirbelsäule und Verletzungen der unteren Extremitäten wie Becken- und Oberschenkelfrakturen im Kindesalter. Außerdem werden die Besonderheiten von Weichteilverletzungen und Frakturen der kindlichen Hand vorgestellt.

Da der konservativen Therapie gegenwärtig besondere Aufmerksamkeit gilt, wird es ihm Rahmen der Tagung verschiedene Workshops zu dem Thema geben. Geplant sind unter anderem ein Gips-Workshop sowie ein Cast-Workshop, bei dem unter Anleitung von den Teilnehmern Stützverbände an der oberen und unteren Extremität angelegt werden.

(17.06.2016)

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