Bundesverwaltungsgericht urteilt über Rettungssanitäter


Leipzig (rd.de) – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag (10.12.2015)entschieden, dass die Entlassung eines verbeamteten Rettungssanitäters rechtens war. Dieser war zuvor entlassen worden, da er einem bewusstlosen Patienten während des Transportes in ein Krankenhaus 50 Euro entwendet hatte.

Foto: fotolia/Sebastian Duda

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Wie das Gericht mitteilt, habe der Rettungssanitäter die Straftat im Dienst begangen. Es liege eine besonders schwerer Fall von Diebstahl vor, da der Rettungssanitäter die Hilflosigkeit des bewusstlosen Opfers ausgenutzt hätte. Milderungsgründe, beispielsweise die Geringwertigkeit der Sache, erkannte das Gericht nicht an.

Darüber hinaus sei der ehemalige Beamte auch wegen anderer Vermögensdelikte, die letztendlich zu einer Freiheitsstrafe geführt haben, vorbelastet. All diese Punkte machten es aus Sicht des Gerichts unmöglich, dass der Mann im Beamtenverhältnis bleiben kann.

(11.12.2015)

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