Bayern: Rettungsdienst am Limit?


Kempten (rd.de) – Die Rettungsdienste in Bayern arbeiten am Limit. Darauf wies das Bayerische Rote Kreuz (BRK) während der jährlichen Rettungsdienst-Konferenz in Kempten hin.

Der Rettungsdienst in Bayern läuft am Limit. Foto:

Der Rettungsdienst in Bayern läuft am Limit. Foto: fotolia/Christian Müller

Wie das Infoportal „das allgäu online“ berichtet, mussten im Jahr 2015 1,2 Millionen Einsätze abgearbeitet werden. Dies entspräche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent. Gleichzeitig würden die Hilfsorganisationen mit einem Rückgang an freiwilligen Helfern kämpfen. Auch die Schließung von Kliniken und damit verbundenen längeren Anfahrtswegen würden den Rettungsdienst zunehmend belasten. Ein weiteres Problemen seien überfüllte Notaufnahmen. Immer häufiger würden Patienten abgelehnt.

Der Landesgeschäftsführer des BRK, Leonhard Stärk, fordere deswegen von den Krankenkassen, zusätzliche zehn Millionen Euro bereitzustellen. Damit solle vor allem Personal, auch in den Notaufnahmen, eingestellt werden. Die Probleme in der klinischen Versorgung dürften nicht zu Lasten der Rettungsdienst-Anbieter gehen. Nach Information des Senders „Allgäuhit“,  führt das BRK rund 80 Prozent aller Notfalleinsätze in Bayern durch.

(06.04.2016)

One Response to “Bayern: Rettungsdienst am Limit?”

  1. Uwe Storch on April 14th, 2016 11:52

    Auch hier: Symbolfoto eines etwa 10 Jahre alten NRW-RTW ! Es gibt bei Euch doch sicher ein Bild eines aktuellen Bayern-RTW, oder ?
    Wenn schon Fotos, dann aber wenigstens mit Bezug zum Artikel. Bitte !

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