Der DBRD bittet zu Tisch


Hamburg (rd.de) – Nach wie vor besteht in einigen Regionen Deutschlands zum Thema Notfallsanitäter erheblicher Klärungsbedarf. Das betrifft nicht zuletzt die Frage, wie die Gehälter der neuen Berufsgruppe festzulegen sind. Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) lädt deshalb zu einem „Runden Tisch“ ein.

Für den 10. März 2015 bittet der DBRD Vertreter der Krankenkassen sowie von Verdi und Komba nach Hamburg, um das drängende Problem zu diskutieren. Der Berufsverband selbst sieht sich dabei als Moderator und Fachberater, nicht aber als Tarifpartei. „Entgelt- und Tarifverhandlungen gehören nicht zu den originären Aufgaben eines Berufsverbandes“, heißt es hierzu auf der Webseite des DBRD. Gleichwohl sei „eine klare Aussage zur tariflichen Eingruppierung der Notfallsanitäter … überfällig“ und ein wichtiger Aspekt, „dem sich zunehmend entwickelnden Fachkräftemangel im Rettungsdienst entgegenzuwirken“.

(14.01.2015)

3 Responses to “Der DBRD bittet zu Tisch”

  1. Olaf on Januar 14th, 2015 13:20

    Hätte man schon beim RA machen sollen

  2. Achim on Januar 14th, 2015 21:36

    Das wird auch Zeit dass der DRBRD versucht die Risse zu kitten die er gegenüber den beiden Gewerkschaften erzeugt hat. Gemeinsam ist man immer stärker als gegeneinander.

  3. Andreas on Januar 17th, 2015 22:40

    Das mit dem Gehalt und der Finanzierung der Ausbildung und Qualifikation vom RA zum Notsan ist die eine Sache. Ich denke aber mal dass den meisten Rettungsdienstoranisatoren nicht bewusst ist, dass sie keine Zeit mehr verlieren sollten ausreichend Notallsanitäer auszubilden bzw. RA’s zu Notsan zu qualifizieren.
    Die Schulen haben auch nur beschränkte Ausbildungs- und Prüfungskapazitäten. Sie müssen ihre RA’s für die Ausbildung und Prüfungen frei stellen. Das heißt sie können nicht einfach in den letzten Jahren vor 2021 ausreichend Personal qualifizieren um dann den Anforderungen der Bundesländer gerecht zu werden. Das wird noch interessant.

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