Bottrop: Hilfsorganisationen streben in den Rettungsdienst


Bottrop (rd.de) – Die Notfallrettung ist in Bottrop Aufgabe der örtlichen Feuerwehr. Weil diese aber öfters Probleme hat, die vorgeschriebene Hilfsfrist einzuhalten, bieten jetzt DRK & Co. ihre Unterstützung an.

Nur in 79,9 Prozent der Fälle werde in Bottrop die gesetzliche Hilfsfrist eingehalten, stellte Anfang Dezember 2014 die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) fest. Das Landesrettungsdienstgesetz Nordrhein-Westfalens fordert allerdings eine 90-prozentige Quote (8 Minuten innerständisch, 12 Minuten auf dem Land). Weil in Bottrop dieser Wert aber auch in nächster Zeit unter den derzeitigen Bedingungen nicht zu erreichen ist, will die Feuerwehr perspektivisch einen weiteren Rettungswagen für den Tagdienst besetzen. Bis dahin sollen First Responder bei eventuellen Engpässen einspringen.

Eine schnellere Lösung präsentieren jetzt vier Hilfsorganisationen. ASB, DRK, Johanniter und Malteser haben laut WAZ unisono ihr Interesse an einer Mitarbeit im öffentlichen Rettungsdienst bekundet. Die Johanniter zum Beispiel sollen angeboten haben, innerhalb weniger Tage einen Wagen samt Personal zur Verfügung stellen zu können.

(15.12.2014)

2 Responses to “Bottrop: Hilfsorganisationen streben in den Rettungsdienst”

  1. Freidenker on Dezember 15th, 2014 16:14

    Ein Sakrileg……… RD ist ein alternativlose Feuerwehraufgabe und wird dies bleiben 😉

  2. Fritz54 on Dezember 16th, 2014 14:09

    ….. so kann man sich täuschen und ich dachte, der RD wäre ausschließlich in den Händen der Ehrenamtlichen und der Medizinstudenten, die sich ein Zubrot verdienen…….

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