Austria-Paramedic: erste Details zur Ausbildung


St. Pölten (rd.de) – Niederösterreich macht Ernst und verfolgt konsequent den Plan, möglichst schnell Paramedics in den Einsatz zu schicken.

Wie der Österreichische Rundfunk (ORF) am Dienstag (21.10.2014) mitteilte, sei eine dreijährige Ausbildung geplant. Ohne Namen zu nennen, meldete ORF auch, dass es bereits eine Fachhochschule gebe, die einen Paramedic-Lehrgang womöglich schon im kommenden Jahr anbieten könnte.

Die Qualifikation des künftigen „Austria-Paramedics“ soll zwischen der eines heutigen Notfallsanitäters und Notarztes liegen. Das heißt, er wird analog des bestehenden Notfallsanitätergesetzes bestimmte invasive Maßnahmen ergreifen dürfen. Hierzu gehören nach Informationen, die www.rettungsdienst.de vorliegen, die Gabe kristalloider Infusionen, die endotracheale Intubation im Zusammenhang mit einer Reanimation und die Applikation von Medikamenten gemäß der Medikamentenliste der jeweiligen Hilfsorganisation.

(22.10.2014)

One Response to “Austria-Paramedic: erste Details zur Ausbildung”

  1. Retter on Oktober 22nd, 2014 20:17

    Die genannten Maßnahmen sind lt. Gesetz seit 2002 möglich und werden auch angewandt und ausgebildet (Unterschiede je Organisation sind vorhanden). Fakt ist aber, dass Sanitäter mit Notfall Kompetenzen Medikamente verabreichen, Zugänge legen und ohne Prämedikation ET Intubieren dürfen.

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