Neues eDossier: Notfall-Hypnose für Rettungskräfte


Hypnose, Rettungsdienst, Notarzt, Notfallsanitäter, Notfall-HypnoseBremen (rd_de) – Beim Stichwort „Hypnose“ denken viele spontan an Magier, die vor Publikum auf der Bühne eine Show mit vielen Effekten initiieren. Kommt die Sprache dann auf Notfall-Hypnose, entscheidet fast jeder, der sich für einen „ernsthaften“ Rettungsdienst-Mitarbeiter hält, damit nicht in Verbindung gebracht werden zu wollen. Es wird als Spielerei abgetan. Dass es sich um ein seriöses Verfahren handelt, das – ernsthaft angewandt – Notfallpatienten nachweislich helfen kann, wissen immer noch zu wenige.

Neben den Indikationen „Atemstörungen“ (vor allem COPD, Asthma und Hyperventilation) sowie „psychische Stabilisierung“ kann eine allgemeine Beruhigung ohne eine medikamentöse Therapie erreicht werden.

Eine der verblüffendsten Anwendungen stellen darüber hinaus die Techniken zur Analgesie dar. Notfall-Hypnosetechniken können bis hin zur Reposition luxierter Gelenke und Frakturen angewandt werden. Die Patienten sind schmerzfrei rein nur mit einem verbalen Vorgehen. Der Patient kann mit Hilfe der Notfall-Hypnose den Schmerz regelrecht abschalten. Dasselbe gilt übrigens auch für eingeklemmte Personen, die einer aufwendigen technischen Rettung bedürfen.

Dass Hypnose zur Schmerzabschaltung funktioniert, beweisen die zunehmenden Zahnarztbehandlungen unter Hypnose. Diverse Studien bestätigen, dass Hypnose zur effektiven Schmerzbehandlung eingesetzt werden kann.

Sie möchten mehr über Notfall-Hypnose erfahren? In unserem eDossier „Notfall-Hypnose für Rettungskräfte“ gehen wir ausführlich auf Indikationen, Techniken und Grenzen der Notfall-Hypnose im Rettungsdienst ein.

(Text: Annette Held, Ärztin für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Leitende Notärztin, Hypnosetherapeutin; Symbolfoto: Michael Rüffer; 24.04.2018) [4790]

eDossier „Notfall-Hypnose für Rettungskräfte“
• Umfang: 9 Seiten
• Dateigröße: ca. 2 MB/PDF-Format
• Beitrag aus Rettungs-Magazin 3/2018

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