Im neuen Rettungs-Magazin: Was Rettungshunde dem Menschen voraushaben


Bremen (rd_de) – Rettungshunde sind echte Supernasen. Sie können über eine Million Gerüche unterscheiden und verschüttete Menschen noch unter neun Meter Beton oder Schutt orten. Im neuen Rettungs-Magazin (1/2018) stellen wir die vierbeinigen Kollegen am Beispiel des BRH Bundesverband Rettungshunde vor. Weitere Themen sind unter anderem die Organisation des Behandlungsplatzes und die Emergency Medical Teams der Johanniter.

Rettungshunde: Der richtige Riecher

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 100.000 Menschen als vermisst gemeldet. Sie haben sich verlaufen, bekamen beim Waldspaziergang gesundheitliche Probleme, sind verunglückt oder wurden verschüttet. Oft sind es alte Menschen oder Kinder – und meist haben sie eines gemeinsam: Sie befinden sich in einer unter Umständen lebensbedrohlichen Situation, aus der sie selbst keinen Ausweg finden können.

In solchen Situationen kommen häufig Rettungshunde zum Einsatz, zum Beispiel des BRH Bundesverbandes Rettungshunde. Fast 1.000 Mal wurden BRH-Teams allein im vergangenen Jahr zum Einsatz gerufen. Lesen Sie im neuen Rettungs-Magazin, wie der Verband organisiert ist und sich seine Teams auf Einsätze vorbereiten.

Katastrophenschutz: Funktion des Behandlungsplatzes

Ein Behandlungsplatz (BHP) kann für die Einsatzleitung das entscheidende Instrument sein, um Ordnung ins Chaos zu bringen. Dank seiner Filterfunktion ist der BHP in der Lage, eine Vielzahl von Patienten innerhalb kürzester Zeit zu klassifizieren, zu versorgen und bedarfsgerecht an Kliniken weiterzuleiten. Im Rettungs-Magazin erfahren Sie, wie ein Behandlungsplatz optimal eingesetzt wird und warum er keineswegs nur für den Katastrophenschutz, sondern zum Beispiel auch im Sanitätsdienst wertvoll sein kann.

Johanniter: Emergency Medical Teams

Nach einer Naturkatastrophe haben die Regierungen der betroffenen Länder meist große Schwierigkeiten, gezielt Hilfe anzufordern. Angesichts der Vielzahl internationaler Teams ist es praktisch unmöglich, deren Kompetenzen im Einzelnen zu kennen und sie koordiniert einzusetzen. Deshalb hat die WHO einheitliche Standards zur Klassifizierung von Hilfsteams erarbeitet. Als erste deutsche Organisation legte die Johanniter-Auslandshilfe im Juni 2017 erfolgreich die entsprechende Prüfung vor der WHO ab, um eine Klassifizierung als Emergency Medical Team zu erhalten.

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(22.12.2017; Symbolfoto: Stefan Sobotta/BRH)[3517]

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