Zahlreiche Eisrettungs-Einsätze am Wochenende


img_2647_Bauer_LFV-SH_580Bremen (rd_de) – Die anhaltenden winterlichen Temperaturen lockten am Wochenende zahlreiche Ausflügler auf zugefrorene Seen. Nicht in jedem Fall war das Eis aber stabil genug, sodass es in mehreren Orten zu Eisrettungseinsätzen kam.

In Damme (Niedersachsen) brachen am Sonntag (22.01.2017) zwei Männer im Eis ein. Die beiden Schlittschuhläufer (46 und 51 Jahre alt) verunglückten im Bereich des Zuflusses der Hunte zum Dümmer See. Laut Polizei konnte der 51-Jährige durch die Feuerwehren aus Damme, Borringhausen und Osterfeine gerettet werden. Sei Begleiter wurde von Ersthelfern aus dem Eis befreit. Der 51-Jährige erlitt eine massive Hypothermie; seine Körpertemperatur betrug nach Angaben der Polizei 28 Grad Celsius. Der Mann wurde in ein Krankenhaus nach Osnabrück gebracht. Der 46-Jährige kam ebenfalls mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus nach Damme.

In Fulda (Hessen) wurden am Sonntag (22.01.2017) Feuerwehr, DLRG und Polizei zum Aueweiher alarmiert, um nach einer vermeintlich vermissten Person zu suchen. Dort waren Fußspuren im Schnee entdeckt worden, die zu einer Einbruchstelle mitten auf dem Weiher führten. Da nicht auszuschließen war, dass eine Person in die relativ dünne Eisdecke eingebrochen war, sondierte die Feuerwehr das Gewässer im Bereich des Loches unter dem Eis. Auch Taucher kamen zum Einsatz. Nachdem keine Person im Weiher gefunden werden konnte, brach man den Einsatz ab.

Am Sonntagmorgen (22.01.2017) gegen 05:15 Uhr wurde auch in Neuss (NRW) die Feuerwehr Neuss zu einem Eisrettungseinsatz alarmiert. Spaziergänger hatten brechendes Eis an einem Weiher gehört und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr leuchtete die gesamte Eisfläche aus. Zwei Wasserretter kontrollierten, ob eine Einbruchstelle vorhanden war. Nachdem ausgeschlossen werden konnte, dass eine Person eingebrochen war, wurde der Einsatz beendet.

Unterstützt wurde der hauptamtliche Löschzug 1 der Feuerwehr Neuss durch die Wasserrettungseinheit des Löschzuges 12 (Grimlinghausen). In Bereitschaft standen die Kräfte des Rettungsdienstes, die Tauchereinheit der Feuerwehr Düsseldorf sowie der DLRG.

(23.01.2017; Symbolfoto: Bauer/LFV SH)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?