Taucher an der A 46 suchen nach Unfallopfern


Düsseldorf (rd_de) – Taucher der Feuerwehr Düsseldorf suchten in der Nacht zu Donnerstag (11.01.2018) an der A46 nach Vermissten.

Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte gegen 2:30 Uhr in Höhe des Autobahndreiecks Düsseldorf-Süd am Fahrbahnrand einen auf dem Dach liegenden Pkw. Im Inneren des Wagens fanden die Polizisten zwei Männer (35 und 40 Jahre), eingeklemmt waren. Die Beamte ließen daraufhin Rettungsdienst und Feuerwehr zur Unfallstelle alarmieren.

Nachdem die Rettungskräfte eingetroffen waren, konnten sie zunächst den 40-jährigen Beifahrer aus dem Pkw befreien. Dieser wurde jedoch kurz darauf reanimationspflichtig und starb trotz sofortiger Maßnahmen noch an der Einsatzstelle.

Während der Rettungsarbeiten gab der andere Patient an, dass sich zum Unfallzeitpunkt drei bis vier Menschen in der Limousine befunden hätten. Daraufhin ließ der Einsatzleiter die Umgebung mit Wärmebildkameras absuchen. Außerdem alarmierte er Taucher, die ein angrenzendes Regenrückhaltebecken durchsuchen sollten. Nach gründlicher Suche meldeten die Taucher jedoch, dass sich keine weiteren Verletzten im Wasser befinden würden.

Der Rettungsdienst brachte den 35-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

(12.01.2018; Symbolfoto: M. Brändli)

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