Stuttgart: Platzverweis für 40 Gaffer


Gaffer_580Stuttgart (ots) – Die Bundespolizei ist am Mittwoch (01.03.2017) in Stuttgart während eines Rettungseinsatzes gegen bis zu 40 Gaffer vorgegangen und verwies sie des Platzes.

Gegen 17:25 Uhr war es an einer S-Bahn-Haltestelle zu einem medizinischen Notfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 29-Jähriger einen Krampfanfall erlitten. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung des Patienten und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die Polizei vor Ort war derweil damit beschäftigt, bis zu 40 Gaffer von der Einsatzstelle fernzuhalten. Die Unbeteiligten hätten die Rettungsarbeiten zwar nicht behindert, wohl aber die Persönlichkeitsrechte des Patienten missachtet. So verfolgten die Gaffer sowohl aus der S-Bahn als auch vom Bahnsteig aus das Geschehen und fertigten zum Teil Videoaufnahmen der Rettungsarbeiten an.

„Couragiert eingreifen, Notruf absetzen und helfen ist richtig – gaffen, filmen und Aufnahmen verbreiten überhaupt nicht“, heißt es im Bericht der Bundespolizei.

(02.03.2017; Symbolfoto: Heiko Barth/fotolia.com)

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