St. Peter-Ording: DLRG rettet abtreibenden Kitesurfer


St. Peter-Ording (DLRG) – Bei ablandigem Wind verunglückte am Samstag (07.04.2018) ein Kitesurfer einen Kilometer vor der Küste von St. Peter-Ording (Nordfriesland). Er drohte in eine Seeschifffahrtsstraße zu treiben.

Augenzeugen beobachteten gegen 15:30 Uhr, wie ein Kitesurfer verunglückte, und setzten einen Notruf ab. Als die Einsatzkräfte von DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienst den Böhler Strand erreichten, hatte der Wassersportler sich bereits in den Leinen seines Schirms verfangen. Während die Flut einsetzte, trieb der ablandige Wind den Mann zudem in der sechs Grad Celsius kalten Nordsee immer weiter in Richtung einer Seeschifffahrtsstraße.

Die Feuerwehr ließ zunächst ein Luftkissenboot zu Wasser, konnte den bereits über einen Kilometer entfernten Surfer aber nicht erreichen und brach den Rettungsversuch ab. Währenddessen hatten Einsatzkräfte der DLRG einen Jetski vorbereitet. Eine DLRG-Bootsführerin nahm damit Kurs auf den Verunglückten.

Kurz darauf erreichte sie den Sportler. Dieser trieb nun bereits mehr als 45 Minuten im Wasser. Nachdem sie den unterkühlten Kitesurfer versorgt hatte, konnte sie ihn mit dem Jetski samt seiner Ausrüstung aufnehmen und zurück an Land bringen. Dort übernahmen der Rettungsdienst und ein Notarzt die weitere Versorgung.

(10.04.2018; Foto: DLRG St. Peter-Ording)

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