Ruhr: Verletzte Kanufahrer mit Fähre gerettet


Witten (rd_de) – Drei jugendliche Kanufahrer sind am Donnerstag (24.08.2017) auf der Ruhr bei Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) gekentert. Für ihre Rettung wurde unter anderem die Ruhrtalfähre eingesetzt.

Gegen 13.45 Uhr waren drei Jugendliche in einem Kanu auf der Ruhr unterwegs. Um die Schleuse bei Herbede zu umgehen, wollten sie die danebenliegende Rutsche benutzen. Beim Versuch, aus dem Boot auszusteigen, kenterten die jungen Kanuten. Alle drei Insassen erlitten Verletzungen an Armen und Beinen. Sie schafften es, sich an das Ufer einer naheliegenden Insel zu retten.

Augenzeugen setzten einen Notruf ab. Der Disponent alarmierte den Rettungsdienst und die Feuerwehr Witten.

Ein zufällig anwesender Arzt übernahm die Erstversorgung. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Jugendliche aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen konnten. Die dritte Kanufahrerin kollabierte. Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung der Verletzten.

Eine Rettung der Jugendlichen von der Insel war zunächst nicht möglich, da der Zugang zum Ufer zu schmal ist. So führten die Einsatzkräfte die Rettung mithilfe der Ruhrtalfähre durch. Während ein zweites Fahrgastschiff den Zugang zur Schleuse blockierte, fuhr die Fähre an die Insel heran. Die Kräfte setzten über und konnten die Verletzten schließlich von der Insel bringen. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in ein Krankenhaus.

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