RTW kollidiert mit Pkw: Ein Schwerverletzter


Bad Schönborn-Mingolsheim (ots) – Ein Rettungswagen ist am Montag (05.03.2018) bei Bad Schönborn während einer Einsatzfahrt mit einem Pkw zusammengestoßen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, war der Rettungswagen mit Sondersignal auf der B3 in Richtung Norden unterwegs. Der 46-jährige RTW-Fahrer nahm einen stehenden Pkw zu spät war, rammte das Fahrzeug und drückte es gegen eine Mauer.

Dabei zog sich der 76-jährige Pkw-Fahrer schwere Verletzungen zu. Die RTW-Besatzung forderte Verstärkung an. Rettungsdienst mit Notarzt, Rettungshubschrauber und Feuerwehr wurden alarmiert.

Die Feuerwehrleute befreiten den Mann aus dem Pkw und übergaben ihn dem Rettungsdienst. Nach der Erstversorgung wurde der Patient in ein Krankenhaus transportiert.

(07.03.2018; Symbolfoto: M. Brändli)

One Response to “RTW kollidiert mit Pkw: Ein Schwerverletzter”

  1. Alexander Becht on März 7th, 2018 19:39

    RTW verursacht Verkehrsunfall

    Bevor es zu keinen rechtskräftigen Urteilen solcher Verkehrsunfälle kommt, steht niemand das Recht zu, “Vor”-Verurteilungen anzustellen.

    Fest steht jedoch (leider!!), dass insbesondere der Rettungsdienst bei mehr als 80 % seiner Sondersignalfahrten zu schnell fährt. Offenbar sind vielerorts dezidierte Unterweisungen und Unterweisungsfahrten zur Mangelware geworden. Dies führt mit sich, dass es in mehr als 92 % aller Rechtssprechungen/Urteilen (bei Verkehrsunfällen in Verbindung mit Sondersignalfahrten) zumindest zur nicht unerheblichen Teilschuld der Einsatzfahrer/innen kommt. Diese Zahl ist – was hoffentlich jedem einleuchtet) zu hoch und jede/r Einsatzfahrer/in muss einen Beitrag zur Reduzierung dieser knapp 100 % leisten.
    Keine Sondersignalfahrt rechtfertigt das zu schnelles Fahren und sie hebt – was viele nicht wissen – nicht !! die Sorgfaltspflicht ( = § 1 der Straßenverkehrsordnung – StVO – ) auf. Darüber hinaus gibt es eine gesetzliche Unterweisungspflicht für alle Fahrer/innen von Einsatzfahrzeugen. Nur wenige führen sie aber tatsächlich durch; mit schuldig macht sich immer auch der Dienstvorgesetzte, der schriftlich im Falle des Falles nachweisen muss, dass er für seine Einsatzkräfte solche Unterweisungen durchführt/e. Diese Unterweisung muss übrigens jährlich 1x wiederholt werden. Da insbesondere der Rettungsdienst unter angeblich ständiger Personalnot leidet, werden gerne solche wichtigen Vorschriften einfach unterlassen !

    Alexander Becht 07.03.18

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