Rosenmontag 2018: Verletzte nach Kutschunfall in Köln


Rosenmontagszug Köln: Tausende von Jecken feierten hier Karneval. Foto: BF KölnDüsseldorf / Köln (ots) – Es gab viel zu tun für die Rettungskräfte im Karneval: Während des gestrigen Rosenmontagszugs (12.02.2018) haben sich in Köln drei Menschen bei einem Kutschunfall verletzt. In Düsseldorf ist die Zahl der Rettungseinsätze an den Karnevalstagen über 2.000 gestiegen.

In Köln wurde der Rosenmontagszug von einem Kutschunfall überschattet. Bei dem Unglück zogen sich drei Menschen zum Teil schwere Verletzungen zu. Wie die Stadt mitteilte, befand sich eine Unfallhilfestelle des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in unmittelbarer Nähe der Kutsche.

Rettungssanitäter übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der Verletzten. „Das geschah koordiniert, schnell und in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst der Stadt Köln“, sagte Einsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern.

Das Kriseninterventionsteam drei Rettungskräfte und zwei Betroffene im Anschluss an den Einsatz. In der Nähe der Einsatzstelle wurde dafür eine Betreuungsstelle im WDR eingerichtet.

Insgesamt waren ASB, DRK, Johanniter und Malteser mit 520 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz. Der Sanitäts- und Rettungsdienst hatte bis zum Zugende mit 155 Einsätzen gut zu tun. 50 Patienten mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser transportiert werden.

Auch in Düsseldorf wurden die Rettungskräfte an den Karnevalstagen stark gefordert. Besonders stark frequentiert war laut Feuerwehr der Rettungsdienst mit 2.002 (2017: 1.959, 2016: 1.846) Einsätzen, davon rückte zu 298 (2017: 210, 2016: 215) Einsätzen der Notarzt aus.

Die Hilfsorganisationen kümmerten sich mit rund 540 Helfern in den Unfallhilfestellen und an den mobilen Rettungswachen um 561 (2017: 420, 2016: 368) hilfsbedürftige Karnevalisten. Davon mussten 230 (2017: 189, 2016: 207) zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

(13.02.2018;Symbolfoto: BF Köln)

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