Polizeihubschrauber bei Vermisstensuche mit Laser geblendet


Würzburg (pol) – Eine Augenverletzung erlitt das Besatzungsmitglied eines Polizeihubschraubers, als es am Samstag (25.11.2017) mit einem Laser geblendet wurde.

Der Polizeihubschrauber flog über dem Würzburger Stadtteil Unterdürrbach und suchte Weinberge nach einem vermissten 75-Jährigen ab. Gegen 11.10 Uhr bemerkte der 27 Jahre alte Flugtechniker dann plötzlich einen Schmerz im Auge. Er sah, dass ein grüner Laserstrahl immer wieder direkt auf das Cockpit gerichtet wurde. Daraufhin warnte er die anderen Besatzungsmitglieder. Der Pilot drehte bei und verständigte eine Polizeistreife.

Nachdem der Pilot den Hubschrauber gelandet hatte, übernahm der Rettungsdienst die Versorgung des Polizisten. Er hatte leichte Augenverletzungen erlitten.

„Es ist nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Laserstrahl den Piloten ins Auge getroffen hätte“, sagte Kathrin Thamm, Pressesprecherin der Polizei.

Währenddessen konnten Polizeibeamten einen 41-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Ihn erwartet ein Strafverfahren unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.

(27.11.2017; Symbolfoto: Polizei Bayern)

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