Polizeibeamter rettet 46-jährigen aus Flensburger Hafenbecken


Flensburg (pol) – Ein 46-Jähriger ist am Freitagmorgen (10.11.2017) in die Flensburger Förde gefallen. Da er sich nicht aus eigener Kraft in Sicherheit bringen konnte, sprang ein Polizeibeamter ins Wasser und rettete den Mann.

Der Polizei zufolge sei es in der Nacht zu einem Streit zwischen dem 46-Jährigen und einem anderen Mann gekommen. Die Auseinandersetzung wäre eskaliert und dem 46-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht worden. Er hätte daraufhin das Lokal verlassen, die Orientierung verloren und sei ins Hafenbecken gefallen.

Ein Augenzeuge setzte gegen 3:50 Uhr einen Notruf ab. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Polizei. Die Polizeibeamten trafen als erstes am Einsatzort ein. Einer der Beamten entdeckte den Mann und warf ihm einen Rettungsring zu. Doch der 46-Jährige war bereits zu entkräftet, um sich daran festzuhalten.

Infolgedessen zog der 33-jährige Polizist seine Schutzweste aus und sprang in das Hafenbecken. Es gelang ihm, den Mann zum Bootsanleger und dort auf einen Steg zu ziehen. Kurz darauf trafen Rettungsdienst und Feuerwehr ein. Die Rettungskräfte übernahmen die Versorgung des Verunglückten. Er stand unter Schock und war unterkühlt. Nachdem die Einsatzkräfte den 46-Jährigen stabilisiert hatten, brachten sie ihn in ein Krankenhaus.

 (10.11.2017; Symbolfoto: M. Rüffer)

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One Response to “Polizeibeamter rettet 46-jährigen aus Flensburger Hafenbecken”

  1. Uwe Storch on November 11th, 2017 11:08

    Toll ! Sowas kann man gar nicht groß genug berichten. Wieder einmal riskiert ein Polizist sein Leben für die Bürger. All die, die immer meckern und alles Mist finden, was die Polizei tut ( etwa „acab“ oder ähnliches ) sollten auf solche Taten deutlich hingwiesen werden. Nicht nur, dass die Polizei viel riskiert, wenn sie ihre Kernaufgaben wahrnimmt, nein, es gibt sie immer wieder: die richtigen Helden, die mehr tun als sie müssen. Danke dafür !

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