Meerbusch: Personenzug kollidiert mit Güterzug


Meerbusch (rd_de) – Über 40 Personen sind am Dienstagabend (05.12.2017) bei einem Zugunglück nahe Meerbusch (NRW) verletzt worden. 

Ein Regionalexpress der National Express Rail war mit 173 Fahrgästen zwischen Meerbusch-Osterath und Neuss unterwegs, als der Zugführer gegen 19:30 Uhr plötzlich ein Hindernis vor sich bemerkte. Er konnte noch kurz die Fahrgäste informieren, bevor er eine Notbremsung einleitete. Augenblicke später rammte der Regionalexpress einen stehenden Güterzug.

Als Rettungsdienst und Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen, konnten sie auf Grund einer abgerissenen und unter Spannung stehenden Oberleitung nicht in den Zug gelangen. Von außen führten die Einsatzkräfte daher Befragungen zum Zustand der Passagiere durch. Nachdem Mitarbeiter der Bahn die Leitung geerdet hatten, konnten die Rettungskräfte in die Waggons gelangen und die verletzten Personen sichten.

Der Rettungsdienst fand laut Angaben der Feuerwehr 33 leicht und acht schwer verletzte Patienten vor. Die Kräfte retteten die Personen aus den Waggons und brachten sie in Krankenhäuser. Für Angehörige, die zur Unglücksstelle gekommen waren, wurde ein Sammelpunkt eingerichtet.

Als alle Personen aus dem Zug gerettet waren, begann die Feuerwehr mit der Bergung des Zuges. Die Arbeiten dauerten bis nach Mitternacht an. Bis zu 400 Einsatzkräfte waren vor Ort.

(06.12.2017; Foto: Feuerwehr Meerbusch)

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