Kohlenmonoxid-Vergiftung: Holzkohlegrill im Gartenhaus genutzt


FeuerwehrBottrop (ots) – In der Silvesternacht (31.12.2016) haben sich drei Personen in Bottrop-Ebel durch Kohlenmonoxid (CO) so starke Vergiftungen zugezogen, dass sie noch in der Nacht zur Sauerstoffbehandlung in eine Druckkammer nach Düsseldorf verlegt werden mussten.

Nachdem die drei Männer zuerst im Garten gegrillt hatten, trugen sie den noch glimmenden Holzkohlegrill in ein Gartenhaus. Im Gartenhaus hielten sich die Männer dann über einen längeren Zeitraum auf.

Trotz Belüftung breitete sich das beim Abbrennen der Kohle produzierte Kohlenmonoxid unbemerkt im Raum aus. Als eine der Personen kurzzeitig das Bewusstsein verlor, brachten die beiden anderen ihn und sich selbst in Sicherheit und alarmierten die Feuerwehr.

Beim Eintreffen des Löschzuges waren alle drei wieder ansprechbar, wiesen jedoch deutliche Anzeichen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung auf. Noch an der Einsatzstelle wurden die Patienten von Notarzt und Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Marienhospital Bottrop transportiert.

Nach der Erstversorgung im Krankenhaus mussten alle drei Patienten noch in der Nacht zur Druckkammerbehandlung (Sauerstofftherapie) in eine Spezialklinik nach Düsseldorf verlegt werden. Hierbei wurde die Feuerwehr Bottrop durch einen Rettungswagen der Feuerwehr Oberhausen unterstützt.

(02.01.2017; Symbolfoto: Markus Brändli)

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