Karnevalsauftakt: Sturz in die Düssel und Eiseinbruch


Düsseldorf (rd_de) – Der Karnevalsauftakt am Donnerstag (08.02.2018) hielt die Rettungskräfte in den Hochburgen Köln sowie Düsseldorf in Atem. Während in Köln am frühen Abend ein 21-Jähriger unter eine Straßenbahn geriet, mussten die Kollegen in Düsseldorf gleich zweimal zu außergewöhnlichen Einsätzen ausrücken.

Passanten setzten gegen 17:30 Uhr in der Düsseldorfer Innenstadt einen Notruf ab. Sie hatten gesehen, wie ein Mann rund vier Meter in einen Kanal der Düssel nahe des Burgplatzes gestürzt war. Der Disponent alarmierte daraufhin den Sanitätsdienst sowie den Rettungsdienst und Höhenretter der Feuerwehr.

Polizeibeamte trafen zuerst an der Unfallstelle ein. Sie stiegen in den Kanal und leisteten Erste Hilfe. Kurze Zeit später übernahmen der Rettungsdienst und ein Arzt den Patienten.

Die wenig später eintreffenden Höhenretter lagerten den Verletzten auf eine Schleifkorbtrage. Mittels einer Drehleiter wurde der Patient auf Straßenniveau gehoben. Nach Angaben der Feuerwehr erlitt der Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen.

Cowboy bricht in Weiher ein

Am frühen Freitagmorgen mussten die Rettungskräfte dann einem als Cowboy verkleideten Mann helfen. Er wollte seinen Heimweg über einen teilweise zugefrorenen Weiher abkürzen. Dabei brach der Spätheimkehrer ein. Einem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge konnten Polizeibeamte den jungen Mann aus dem Wasser ziehen.

Gegenüber dem Rettungsdienst sagte der Patient, dass sich noch eine weitere Person im Teich befände. Taucher suchten daraufhin mit einem speziellen Eisretter das Gewässer erfolglos ab. Der Patient wurde mit Verdacht auf eine schwere Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.

(09.02.2018; Symbolfoto: StockSnap/pixabay )

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