Höhenretter Hamburg: Aufwändige Rettung nach 20-Meter-Sturz


Hamburg (rd_de) – Ein 57-Jähriger ist am Dienstag (06.02.2018) bei Reinigungsarbeiten innerhalb eines Hochsilos auf einem Betonwerk im Harburger Hafen abgestürzt.

Der Notruf ging gegen 9:50 Uhr in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein. Ein Mann sei aus 20 Meter Höhe in ein Silo gestürzt. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften, unter anderem die Höhenretter der Feuerwehr Hamburg sowie den Rettungsdienst.

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Die ersteintreffenden Kräfte konnten feststellen, dass der Mann nicht verschüttet war. Er befand sich mit schweren Verletzungen am Boden des Silos, wo ihn ein Kollege betreute.

Nachdem Höhenretter sich mithilfe einer Seilkonstruktion vom Silorand herabgelassen hatten, übernahmen sie die Versorgung des Patienten. Als sie ihn stabilisiert hatten, zogen die Einsatzkräfte den 57-Jährigen mittels einer Schleifkorbtrage und einer Vakuummatratze zum Rand des Silos hoch.

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Währenddessen brachte die Feuerwehr einen Kran in Stellung. Die Höhenretter befestigten die Trage am Feuerwehrkran und dieser ließ den Verletzten zu Boden, wo er an den Rettungsdienst übergeben wurde. Mit dem Verdacht auf multiple Knochenbrüche aber mit stabilem Kreislauf kam der 57-Jährige in ein Krankenhaus. Den erschöpften Ersthelfer brachte der Rettungsdienst ebenfalls in ein Krankenhaus.

(07.02.2018; Symbolfoto: B. Burschewski)

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