Hochwasserlage: Goslar löst Katastrophenalarm aus


Harz (rd_de) – Schwere Unwetter haben seit Montagmorgen (24.07.2017) in vielen Städten in der Mitte Deutschlands für Überschwemmungen gesorgt. Das DRK evakuiert unter anderem Altenheime, die DLRG bereitet sich auf ein hohes Einsatzaufkommen vor. Am Mittwoch löst der Landkreis Goslar Katastrophenalarm aus.

Die anhaltenden Regenfälle des Tiefs „Alfred“ haben in Goslar mehrere Flüsse über die Ufer treten lassen. „Nahezu alle verfügbaren Kräfte sind im Einsatz, überall im Kreis ist es zu Überschwemmungen gekommen“, berichtet Joachim Probst, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Goslar, gegenüber rettungsdienst.de. „Wir haben ein Altenheim evakuiert und unterstützen die Arbeiten der Feuerwehr. Natürlich stellen wir auch Notunterkünfte und Verpflegung bereit“, so Probst weiter.

Auch in Hildesheim stehen Einsatzkräfte für eine Evakuierung bereit. Bis zu 1.100 Bewohner in den gefährdeten Gebieten können im Notfall unter anderem in der einer Schule unterkommen. Ehrenamtliche stehen dort bereit.

Die Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft bereiten sich inzwischen darauf vor, eingesetzt zu werden. „Bislang liegen mir noch keine Meldungen über Wasserrettungen vor“, kann Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, beruhigen.

Das Tief „Alfred“ zieht eine Regenfront von West nach Süd-Ost und dabei gehen Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge örtlich bis zu 100 Liter pro Quadratmeter Wasser nieder – mehr als für gewöhnlich in einem ganzen Monat. Laut DWD ist erst Donnerstagfrüh mit einer Entspannung der Lage zu rechnen.

(26.07.2017; Symbolfoto: Hans/pixabay.com)

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