Hamburg: Mann steckt 40 Minuten kopfüber in Gully fest


Hamburg (rd_de) – Ein 40-Jähriger ist am Dienstag (17.10.2017) in einem Straßenablauf in St. Pauli steckengeblieben. Er hatte versucht, seinen Schlüssel aus dem Schacht zu holen. Ein Großaufgebot von Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr war im Einsatz, um den Mann zu befreien.

Der Passant war gegen 8 Uhr in der Nähe des Heiligengeistfelds unterwegs, als ihm sein Schlüssel in einen Gully fiel. Daraufhin hob er den Gullydeckel ab und versuchte, den Schlüssel zu fassen. Dabei drückte sich der Mann kopfüber immer weiter in den Schacht – bis er mit der Hüfte steckenblieb.

Passanten bemerkten die Zwangslage des 40-Jährigen und setzten einen Notruf ab. Der Disponent der Rettungsleitstelle alarmierte einen RTW, ein NEF, einen Löschzug und einen Führungsdienst (B-Dienst) zur gemeldeten Einsatzstelle.

Am Einsatzort eingetroffen, übernahm der Rettungsdienst die Erstversorgung des Patienten. Der Notarzt stabilisierte ihn mit Infusionen und schmerzstillenden Medikamenten.

Währenddessen bereitete die Besatzung des Löschzugs die technische Rettung mit einem Abseilgerät und Bandschlingen vor. Zudem forderte der Einsatzleiter eine Drehleiter nach. Nach 40 Minuten konnten die Kräfte, zusammen mit der Drehleiter, den Patienten aus dem Schacht retten.

Um einen funktionellen hypovolämischen Schock auszuschließen, brachte die Besatzung des RTW den Mann, in Begleitung des Notarztes, in ein Krankenhaus.

(18.10.2017; Symbolfoto: M. Brändli)

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