Fußgänger stirbt im U-Bahn-Tunnel


Neuer RTW der Bereitschaft Köngen, Mercedes Sprinter Delfis in gelbHannover (BF) – Eine U-Bahn hat in der Nacht zu Mittwoch (18.05.2016) in Hannover einen Fußgänger erfasst. Der Mann starb an der Unfallstelle.

Nach Angaben der Berufsfeuerwehr Hannover ereignete sich der Unfall in einem Tunnel zwischen den Stationen Hauptbahnhof und Werderstraße.

Die Betriebsleitstelle der Verkehrsbetriebe Üstra meldete der Feuerwehr um 00:52 Uhr den Unfall im Stadtteil Vahrenwald. Eine aus der U-Bahn-Station Hauptbahnhof fahrende Bahn hatte auf der Fahrt Richtung Langenhagen einen Fußgänger erfasst. Es war anzunehmen, dass die Person hierdurch unter dem sofort gestoppten Schienenfahrzeug eingeklemmt sei.

Die Regionsleitstelle alarmierte umgehend den Rettungsdienst sowie mehrere Feuerwehreinheiten für die schwere technische Rettung. Die schon kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte lokalisierten die stehende U-Bahn etwa 600 Meter hinter der Station Hauptbahnhof und konnten sich Zugang über einen speziellen Notausstieg verschaffen.

Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass die Person tödliche Verletzungen erlitten hatte, aber nicht eingeklemmt war. Die mit Fahrgästen besetzte Bahn der Linie 1 wurde schon nach kurzer Zeit zur Station Werderstraße gefahren. Hier konnten die etwa 15 unverletzten Fahrgäste den Zug verlassen. Sie wurden mit einem Bus an ihr Ziel gebracht.

Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 02:00 Uhr musste der Schienenverkehr im U-Bahn-Tunnel vollständig eingestellt werden, damit die Einsatzkräfte ungefährdet arbeiten konnten. Weshalb sich der 74-jährige Mann zu Fuß auf den Schienen befand und wie er in den Tunnel gelangte, sei laut Feuerwehr unklar.

(19.05.2016; Symbolfoto: Markus Brändli)

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