Unwetter: Massiver Einsatz der Hilfsorganisationen


Bremen (rd.de) – Die schweren Unwetter sorgen in Teilen Deutschlands auch weiterhin für ein erhöhtes Einsatzaufkommen der Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr. In mehreren Landkreisen wurde Katastrophenalarm ausgelöst.

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Seit Mittwochnachmittag (01.06.2016) waren beispielsweise mehrere Rettungskräfte der Canyon-Rettungsgruppe Chiemgau des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in den niederbayerischen Hochwassergebieten in Niederbayern im Einsatz. Insgesamt konnten von ihnen 19 vom Wasser eingeschlossene Personen gerettet werden. Die Rettungskräfte wurden dazu von Hubschraubern per Seilwinde abgelassen und sicherten die Betroffenen mit Rettungssitzen und Schlingen. Danach konnten die Personen mit der Winde in die Hubschrauber aufgenommen werden,

Rund 1.200 Kräfte des THW sind seit Dienstag (31.05.2016) damit beschäftigt, Keller auszupumpen, die Elektroversorgung sicherzustellen und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Sie unterstützen die örtlichen Einsatzkräfte in Kommunen, Landkreisen und Städten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Um Deichbrüche zu verhindern, werden Pumpen mit einer Förderleistung von 15.000 Litern pro Minute durch das THW eingesetzt.

In den Landkreisen Rottal-Inn, Wesel und Ahrweiler haben die Behörden Katastrophenalarm ausgerufen. Die Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiten hier unter Hochdruck daran, Schäden von der Bevölkerung und der Infrastruktur abzuwenden. Allein im Kreis Wesel sind 600 Kräfte im Einsatz, um einen Deichbruch zu verhindern.

(02.06.2016)

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