Großeinsatz für Rettungskräfte aus Rastatt


Bühlertal (rd.de) – Eine abgerutschte Bergwanderin sorgte am Samstag (31.10.2015) für einen Großeinsatz der Rettungsfachkräfte aus dem Kreis Rastatt.

Die Wanderin war allein unterwegs und bereits am Freitag abgerutscht. Nach dem Absturz klemmte sie in einer Felsspalte fest. Aufgrund ihrer Verletzungen war es der Frau nicht möglich, sich aus ihrer Lage zu befreien. Um kurz vor 11:00 Uhr am Samstag wurde eine Studentengruppe, die zum Klettern in der Gegend war, auf die verunglückte Wanderin aufmerksam und setzte den Notruf ab.

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Der Transport der Verunfallten zum bereitstehenden Rettungswagen. Foto: Bergwacht Baden-Baden

Sowohl die Freiwillige Feuerwehr Bühlertal, der Rettungsdienst aus Bühlertal, die Bergwacht Baden-Baden und die Bergwacht Achertal rückten zur Rettung der Verunfallten aus. Den Rettungskräften war es wegen des unwegsamen Geländes nicht möglich, das Rettungsmaterial per Fahrzeug zum Einsatzort zu transportieren. Die benötigten Gerätschaften mussten somit zu Fuß transportiert werden.

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Kräfte richteten einen Standplatz zur sicheren Rettung ein. Foto: Bergwacht Baden-Baden

Zwei Retter von Feuerwehr und Bergwacht seilten sich zu der verunglückten Frau ab und legten der Frau einen Rettungssitz an. In der Zeit bauten weitere Kräfte einen Standplatz, sodass die Frau aus der Spalte gehoben werden konnte. Nachdem die Frau gesichert war, wurden Einsatzkräfte zusammen mit der Frau weiter nach unten zu einem schmalen Pfad abgelassen.

Hier warteten weitere Helfer des Rettungsdienstes und der Bergwacht. Gemeinsam brachten sie die Verunfallte mit einer Gebirgstrage zu einem nahegelegenen Rettungswagen. Mit diesem wurde die Verletzte zum bereitstehenden Rettungshubschrauber gebracht, der die Patientin in eine Klinik flog.

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Aufwendige Rettung einer verunfallten Bergwanderin. Foto: Bergwacht Baden-Baden

Eine direkte Rettung mit dem Hubschrauber war nicht möglich, da dieser über keine Seilwinde verfügte. Ein zweiter RTH mit Seilwinde befand sich bereits auf dem Anflug, allerdings verlief die bodengebundene Rettung am Ende schneller.

Alle an der Rettung beteiligten Organisationen betonten ausgehend von diesem Einsatz, wie wichtig auch die organisationsübergreifenden Übungen sind, um im Ernstfall gezielt und schnell den gemeinsamen Einsatz abzuarbeiten.

(02.11.0215)

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