CO-Warngerät schlug Alarm


BF Moenchengladbach_580Mönchengladbach (BF) – Bei einem häuslichen Notfalleinsatz in Mönchengladbach wurden die Rettungskräfte am Dienstag (26.04.2016) durch ein mitgeführtes CO-Warngerät rechtzeitig vor einer zu hohen Kohlenmonoxid-Konzentration gewarnt.

Die Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach erhielt gegen 17:15 Uhr den telefonischen Hinweis, wonach ein Mann über starke Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit und Brustschmerzen klagte. Die Disponenten alarmierten aufgrund des Meldebildes zunächst einen Rettungswagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug zu der gemeldeten Adresse.

Beim Betreten der Wohnung des Patienten schlug ein CO-Warngerät, das die Rettungskräfte bei sich trugen, Alarm. Der Apparat hatte eine hohe Konzentration an CO detektierte. Sofort wurde die Wohnung geräumt und quergelüftet. Der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache I, der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr und ein zweiter Rettungswagen wurden nachalarmiert.

Der Patient und eine weitere Bewohnerin wurden vom Rettungsdienst versorgt und in Kliniken gebracht.

Die Feuerwehr schaltete die defekte Gastherme in der Wohnung ab. Der hinzugezogene Energieversorger sperrte die Gasversorgung bis zur Überprüfung der Therme. Nach Querlüften der Wohnung konnte dann keine Konzentration an CO mehr gemessen werden. Einsatzkräfte überprüften ebenfalls angrenzende Wohnungen mit weiteren Messgeräten. Dort konnte aber kein CO festgestellt werden.

(28.04.2016; Symbolfoto: BF M’gladbach)

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