Bergsteiger verliert im Neuschnee die Orientierung


Berchtesgaden (BRK) – Die Bergwacht Berchtesgaden musste am Montagnachmittag (10.10.2016) einen 40-jährigen Bergsteiger vom Schneibstein-Gipfel retten. Er hatte im Neuschnee und bei dichtem Nebel die Orientierung verloren.

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Der Mann hatte ursprünglich geplant, die Kleine Reibe zu gehen. Aufgrund der schlechten Witterung verlor er aber in dem unübersichtlichen Wiesen- und Felsgelände die Orientierung. So fand der Bergsteiger nicht mehr den Sommerweg zurück zum Stahlhaus.

Gegen 14:00 Uhr setzte der 40-Jährige einen Notruf ab. Die daraufhin alarmierte Bergwacht fuhr mit einem Geländefahrzeug zum Torrener Joch. Von hier stiegen die Helfer zu Fuß auf. Gegen 16:10 Uhr trafen sie nahe des Gipfels auf den Mann. Er sei leicht unterkühlt, sonst aber wohlauf gewesen, teilte die Bergwacht mit.

Die Bergretter führten den 40-Jährigen zum Stahlhaus zurück, von wo aus er zu Fuß abstieg. Eine zweite Mannschaft war zusätzlich mit Wärmematerial aufgebrochen und dem ersten Rettungsteam entgegengegangen.

„Aktuell liegt in den Berchtesgadener und Chiemgauer Bergen bis 1.200 Meter Schnee, wodurch eventuell Wegmarkierungen nicht mehr erkennbar sind, und gerade in Kombination mit Nebel die Orientierung ohne GPS sehr schwierig werden kann“, warnt Einsatzleiter Stephan Bauhofer.

(12.10.2016; Foto: BRK BGL)

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