Bahnhof München: Zwei Reanimationen in einer Stunde


München (pol) – Innerhalb einer Stunde haben am Montag (06.11.2017) ein Passant und Bundespolizisten zwei Personen am Münchener Hauptbahnhof reanimiert.

Ein 71-Jähriger war mit seiner Ehefrau gegen 8:30 Uhr in der Schalterhalle des Bahnhofs unterwegs. Plötzlich brach er zusammen. Daraufhin sprach ein 51-jähriger den regungslosen Mann an. Er konnte keine Vitalparameter feststellen und begann mit Reanimationsmaßnahmen. Augenzeugen beobachteten das Geschehen und setzten einen Notruf ab.

Kurze Zeit später traf der Rettungsdienst mit Notarzt ein. Sie übernahmen die Versorgung des 71-Jährigen und konnten seine Vitalfunktionen wiederherstellen. Nachdem der Patient stabilisiert war, brachten ihn die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus. Dort verstarb der Mann.

Etwa eine Stunde später fiel Augenzeugen in der Bahnhofshalle ein Mann auf, der ebenfalls regungslos am Boden lag. Sie alarmierten die Polizei, welche mit zwei Beamten anrückte. Der Mann reagierte nicht auf die Ansprache der Polizisten. Sie konnten bei ihm auch keinen Puls feststellen. Umgehend alarmierten die Beamten den Rettungsdienst und begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Rettungsdienst und Notarzt gelang es, die Vitalfunktionen des 61-Jährigen wiederherzustellen. Doch auch er verstarb.

(07.10.2017; Symbolfoto: M. Brändli)

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