Abgestürzten Gleitschirmpiloten aus Steilgelände gerettet


Bad Reichenhall (BRK) – Einsatzkräfte der Bergwacht und die Besatzung eines Rettungshubschraubers haben am Sonntag (25.03.2018) einen verletzten Gleitschirmpiloten vom Hochstaufen (Chiemgauer Alpen) gerettet.

Etwa 20 Gleitschirmpiloten überflogen am Nachmittag die Chiemgauer Alpen. Einer der Piloten befand sich über dem Hochstaufen, als plötzlich sein Schirm zusammenklappte. Der 35-Jährige leitete eine Notlandung ein und stürzte in ein Schneefeld in rund 1.400 Meter Höhe.

Gegen 16.15 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle Traunstein ein. Der Disponent alarmierte die Bergwacht sowie den Rettungshubschrauber „Christoph 14“.

 

Nachdem die Hubschrauberbesatzung den Verunglückten ausfindig gemacht hatte, nahm sie einen Bergretter per Tau auf und flog ihn zur Einsatzstelle. Da der Hubschrauber nicht in der Nähe des 35-Jährigen landen konnte, ließ der Bergretter sich zu diesem hinab. Als er den Patienten per Kaper-Verfahren in einem Rettungssitz gesichert hatte, konnte „Christoph 14“ die beiden aufnehmen und zu einer Kaserne fliegen.

Dort übernahm ein Notarzt die Versorgung des Gleitschirmpiloten. Nachdem der Patient stabilisiert war, brachte der Rettungsdienst ihn mit Verletzungen am Kopf und an der Hand in ein Krankenhaus.

(26.03.2018; Foto: BRK Berchtesgadener Land)

Immer dabei: Mit unserem AboPlus können Sie das Rettungs-Magazin klassisch als Heft und jederzeit als digitales ePaper zum Beispiel auf einem Tablet lesen.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?