Hannover (red) – Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens stellte vergangene Woche auf der Fachmesse „Interschutz“ in Hannover die Landesjahresbilanz 2025 für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vor.
Im Mittelpunkt des Berichts standen die Themen Feuerwehr und Katastrophenschutz. In Zusammenhang mit dem Rettungsdienst im Land bezeichnete die Ministerin den Ausbau der Telenotfallmedizin als einen wichtigen Baustein.
Des Weiteren hob sie die Erprobung der neuen Versorgungsressource „Akut-Einsatzfahrzeug“ in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg, Goslar und der Stadt Oldenburg hervor. Die „Akut-Einsatzfahrzeuge“ seien mit einem Gemeindenotfallsanitäter besetzt und kämen vor allem bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz, die direkt vor Ort ambulant versorgt werden könnten. Ziel der AEF sei es, andere Rettungsmittel zu entlasten und einen Transport ins Krankenhaus bestenfalls zu vermeiden. Die ersten Erfahrungen mit dem „Akut-Einsatzfahrzeug“ bestätigten ihren Worten nach, dass sie eine bedarfsgerechte Versorgung der Hilfeersuchenden sicherstellten.
Neben der Jahresbilanz 2025 stellten Innenministerin Behrens und Landesbranddirektor Rohrberg die Strategie Katastrophenschutz Niedersachsen vor, die Ende März 2026 vom Kabinett der Landesregierung verabschiedet wurde.